Hier etwas zur Historie unserer Gemeinde
Die Sander Kirche ist immer wieder weitergewachsen.
Der heutige Kirchturm und die Sakristei wurden 1450 erbaut, das heutige Kirchenschiff im Jahr 1506. Nach dem 30-jährigen Krieg, in dem Sand total zerstört wurde, hatte die Sander Kirche auch keine Glocke mehr. Da auch kein Geld für eine neue Glocke da war, lieh man sich eine Glocke in Willstätt aus, die dann in späteren Jahren wieder zurückgegeben wurde. »Diese Rückgabe«, so Werner Schneider, »geriet zu einer größeren Feier, so dass – wie in der Sander Chronik vermerkt – Sander Leute ›freudentrunken‹ aus Willstätt zurückkehrten.«
1873 schenkte Großherzog Friedrich von Baden der Gemeinde Sand mehrere im Krieg 1870/71 erbeutete Kanonen. Diese wurden eingeschmolzen und Glocken daraus gemacht. Im Jahr 1873 erstellten die Sander Zimmerleute Wendling und Bendler einen neuen eichenen Glockenstuhl.
Im Ersten Weltkrieg wurden dann die beiden großen Glocken »Friedrich« und »Wilhelm« abgehängt und zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Nur die kleine Glocke »Luise«, die 1902 gegossen wurde, blieb der Gemeinde Sand erhalten.
1921 erhielt Sand wieder zwei neue Glocken und hatte damit wieder ein volles Geläute. 1940 ereilte die Glocken wieder das gleiche Schicksal wie im Ersten Weltkrieg. Die beiden großen Glocken, 106 und 75 Zentimeter Durchmesser, wurden zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Nur die kleine »Luise« wurde wieder von der Ablieferungspflicht bei der Reichsstelle für Metalle befreit und blieb der Gemeinde erhalten.
Im Jahr 1719 erhielt Sand erstmals eine Kirchturmuhr, die in Straßburg hergestellt wurde. Die Uhr musste täglich aufgezogen werden. Seit 1976 wird die Kirchturmuhr elektronisch gesteuert.
Die Sander Kirche ist immer wieder weitergewachsen.
Der heutige Kirchturm und die Sakristei wurden 1450 erbaut, das heutige Kirchenschiff im Jahr 1506. Nach dem 30-jährigen Krieg, in dem Sand total zerstört wurde, hatte die Sander Kirche auch keine Glocke mehr. Da auch kein Geld für eine neue Glocke da war, lieh man sich eine Glocke in Willstätt aus, die dann in späteren Jahren wieder zurückgegeben wurde. »Diese Rückgabe«, so Werner Schneider, »geriet zu einer größeren Feier, so dass – wie in der Sander Chronik vermerkt – Sander Leute ›freudentrunken‹ aus Willstätt zurückkehrten.«
1873 schenkte Großherzog Friedrich von Baden der Gemeinde Sand mehrere im Krieg 1870/71 erbeutete Kanonen. Diese wurden eingeschmolzen und Glocken daraus gemacht. Im Jahr 1873 erstellten die Sander Zimmerleute Wendling und Bendler einen neuen eichenen Glockenstuhl.
Im Ersten Weltkrieg wurden dann die beiden großen Glocken »Friedrich« und »Wilhelm« abgehängt und zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Nur die kleine Glocke »Luise«, die 1902 gegossen wurde, blieb der Gemeinde Sand erhalten.
1921 erhielt Sand wieder zwei neue Glocken und hatte damit wieder ein volles Geläute. 1940 ereilte die Glocken wieder das gleiche Schicksal wie im Ersten Weltkrieg. Die beiden großen Glocken, 106 und 75 Zentimeter Durchmesser, wurden zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Nur die kleine »Luise« wurde wieder von der Ablieferungspflicht bei der Reichsstelle für Metalle befreit und blieb der Gemeinde erhalten.
Im Jahr 1719 erhielt Sand erstmals eine Kirchturmuhr, die in Straßburg hergestellt wurde. Die Uhr musste täglich aufgezogen werden. Seit 1976 wird die Kirchturmuhr elektronisch gesteuert.

