Ich möchte spenden
Sandtaler Projekte
Der Sandtaler wurde vor etwa 10 Jahren in unserer Gemeinde ein-geführt.
Für die Projekte Putzmittel und Mitgebsel beim Straßengottesdienst Sept. 2021-Sept 2022 haben wir insgesamt 400,— Euro einnehmen dürfen. Herzlichen Dank für ihre Spende.
Ab September gibt es ein neues Projekt, das unterstützt werden kann. Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, nur für ein Projekt zu sammeln:
Material und Ausgaben für die Kindertage
Ab September gibt es ein neues Projekt, das unterstützt werden kann. Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, nur für ein Projekt zu sammeln:
Material und Ausgaben für die Kindertage
Seit einem Jahr bieten wir monatlich samstags einen Kindertag von
10-14:00 Uhr an. Er ist aus dem Kindergottesdienst gewachsen. Die Kinder bringen einen kleinen Beitrag von 2,- Euro mit. So können sich alle Familien dieses Angebot leisten. Je nach dem, was wir kochen, reicht das Geld gerade für den Einkauf. Die Bastelmaterialien oder das Schichtdessert sind nicht eingerechnet.
10-14:00 Uhr an. Er ist aus dem Kindergottesdienst gewachsen. Die Kinder bringen einen kleinen Beitrag von 2,- Euro mit. So können sich alle Familien dieses Angebot leisten. Je nach dem, was wir kochen, reicht das Geld gerade für den Einkauf. Die Bastelmaterialien oder das Schichtdessert sind nicht eingerechnet.
Die Kirche und ihr Geld
Was hälfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Matthäus 16,26
oder
was hälfe es der Kirche, wenn sie reich wäre und ihren Auftrag nicht mehr erfüllen würde?
oder
was macht die Kirche eigentlich mit den ihr anvertrauten Geldern?
oder
kann ich als Mitglied der Kirchengemeinde Sand und Eckartsweier darauf vertrauen, dass mit meinen Kirchensteuern gut gewirtschaftet wird?
oder
was hälfe es der Kirche, wenn sie reich wäre und ihren Auftrag nicht mehr erfüllen würde?
oder
was macht die Kirche eigentlich mit den ihr anvertrauten Geldern?
oder
kann ich als Mitglied der Kirchengemeinde Sand und Eckartsweier darauf vertrauen, dass mit meinen Kirchensteuern gut gewirtschaftet wird?
So ungefähr, liebe Leserinnen und Leser stelle ich mir Gedankenketten vor, die dazu führen, die Finanzreferentin der Landeskirche um einen Beitrag zum Bibelwort aus Matthäus 16, 26 zu bitten.
Gern komme ich diesem Wunsch nach und gebe einige Antworten:
Ja, unsere Kirche ist reich - verglichen mit vielen anderen christlichen Kirchen in Gottes weiter Welt. Sie ist reich an Gemeindegliedern und reich an Mitarbeitenden im Haupt- und im Ehrenamt. Und sie ist auch reich in ganz unmittelbarem Sinn. Jahr für Jahr vertrauen die Evangelischen in Baden ihrer Kirche über 250 Millionen Euro Kirchensteuern an.
Genauso richtig wie mein „Ja“ wäre auch ein „Nein“: Nein, unsere Kirche ist nicht besonders reich. Sie verliert Jahr für Jahr Gemeindeglieder. Es sterben mehr Evangelische, als Kinder geboren und evangelisch getauft werden.
Andere evangelische Landeskirchen in Deutschland können sich mehr erlauben als wir in Baden, weil die Kirchensteuer pro Gemeindeglied dort höher ausfällt. Wir haben zwar Rücklagen und eine Versorgungsstiftung, aber denen stehen auch enorme Verpflichtungen der Kirche als Arbeitgeberin für die Gehälter und für die Altersversorgung gegenüber.
Genauso richtig wie mein „Ja“ wäre auch ein „Nein“: Nein, unsere Kirche ist nicht besonders reich. Sie verliert Jahr für Jahr Gemeindeglieder. Es sterben mehr Evangelische, als Kinder geboren und evangelisch getauft werden.
Andere evangelische Landeskirchen in Deutschland können sich mehr erlauben als wir in Baden, weil die Kirchensteuer pro Gemeindeglied dort höher ausfällt. Wir haben zwar Rücklagen und eine Versorgungsstiftung, aber denen stehen auch enorme Verpflichtungen der Kirche als Arbeitgeberin für die Gehälter und für die Altersversorgung gegenüber.
Halten wir als Zwischenergebnis fest: Es hängt vom Vergleichsmaßstab ab, ob man unserer Kirche das Etikett „reich“ oder das Etikett „hat geordnete finanzielle Verhältnisse“ anheftet.
Was machen wir mit unseren Ressourcen? Erfüllen wir den Auftrag, den wir als Kirche haben und über den wir nicht verfügen können? Sorgen wir dafür, dass das Evangelium den Menschen in Wort und Tat nahegebracht wird?
Schauen Sie sich in Ihrer Gemeinde um, betrachten Sie Ihren Kirchenbezirk, prüfen Sie die Landeskirche – und entscheiden Sie die Antwort auf diese Frage selbst. Wer Lust auf Zahlen hat, findet weitere Angaben auf unserer Internetseite www.ekiba.de.
Kirchliches Geld wird in erster Linie dafür eingesetzt, dass Menschen für ihre Arbeit in und für die Kirche bezahlt werden. Das ist auch selbstverständlich, angesichts unseres Auftrags. Seelsorge braucht Menschen und keine Maschinen. Die Taufe am Taufautomaten wird es niemals geben. Rund 80 Prozent des landeskirchlichen Haushalts sind durch Personalkosten gebunden und das entspricht unserem Verständnis kirchlicher Arbeit.
Ja, bei der Kirche wird gut gewirtschaftet.
Wir beschließen Haushalte, in denen die Einnahmen auch die Ausgaben decken.
Wir nehmen keine Kredite auf, um die laufenden Ausgaben begleichen zu können. Wir kümmern uns um Zukunftslasten, wie zum Beispiel die Pensionsverpflichtungen, und bürden diese nicht der nächsten Generation auf.
Wir haben uns als Landeskirche hohe Ziele zur CO2Reduktion gesetzt.
Wir legen die Mittel, die wir für unsere künftigen Verpflichtungen benötigen, unter ethischen Gesichtspunkten an. Das schränkt unsere Anlagemöglichkeiten und Ertragserwartungen ein, aber das entspricht unserem Anspruch, auch in der Kapitalanlage als Kirche erkennbar zu bleiben.
Ja, bei der Kirche wird gut gewirtschaftet.
Wir beschließen Haushalte, in denen die Einnahmen auch die Ausgaben decken.
Wir nehmen keine Kredite auf, um die laufenden Ausgaben begleichen zu können. Wir kümmern uns um Zukunftslasten, wie zum Beispiel die Pensionsverpflichtungen, und bürden diese nicht der nächsten Generation auf.
Wir haben uns als Landeskirche hohe Ziele zur CO2Reduktion gesetzt.
Wir legen die Mittel, die wir für unsere künftigen Verpflichtungen benötigen, unter ethischen Gesichtspunkten an. Das schränkt unsere Anlagemöglichkeiten und Ertragserwartungen ein, aber das entspricht unserem Anspruch, auch in der Kapitalanlage als Kirche erkennbar zu bleiben.
Alles in allem, so meine ich, geht unsere Kirche sehr bewusst mit ihren Ressourcen um. Dass man immer alles noch etwas besser machen kann, steht meinem Fazit nicht entgegen: Unsere Kirche bemüht sich erkennbar und in vielem erfolgreich, ihrem Auftrag gerecht zu werden und Schaden von den Seelen fernzuhalten, den Seelen der Einzelnen wie der Gemeinschaft als Kirche.
